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Banken

Das EU-Thema der so genannten Bankenregulierung und Finanzaufsicht hat Monate lang die EU-Institutionen und die Gazetten beschäftigt.
Mühsam wurde ein Konsens gefunden, der aber nur als erste Maßnahme tauglich ist. Noch immer gibt es zu viele Schlupflöcher in den Maschen der Finanzpolitik. Die Macht der in Wirklichkeit durch die Steuerzahler geretteten Banken ist nach wie vor viel zu groß. Die Banken machen weiterhin „Ihr Ding“, was sich beispielsweise bei der Gestaltung der Dispozinsen zeigt.
Und was macht die Politik?
Sie schaut zu und ist der Bankenlobby hörig.
Der „Europaverband mittelständischer Unternehmen und Verbände e.V.“ fordert deshalb die Bundesregierung eindringlich auf, eine mittelstandsfreundliche Kreditpolitik und eine vertretbare Höchstgrenze für Dispositionskredite von den Banken einzufordern. Auch die Umwandlung von Dispos in mittelfristige, zinsgünstigere Darlehen wird von den Banken in den meisten Fällen abgelehnt. Das ist nachweislich ein Fall von „Falschberatung“ mit dem sich die Politik beschäftigen sollte – ansonsten bleibt dem einzelnen nur der Weg, rechtlich gegen diese Praktiken vorzugehen.